"Nachgefragt" Dana Zelck im Interview


In dieser Podcast Reihe fragt unsere journalistische Mitarbeiterin Dana Zelck kritisch nach.


Häusliche Gewalt - die unbeachteten Folgen für betroffene Kinder



Immer wieder werden Kinder in Haushalten, in denen es zu häuslicher Gewalt gekommen ist, übersehen und überhört. Immer noch gibt es Jugendämter, die glauben, dass häusliche Gewalt keine Kindeswohlgefährdung ist und noch schlimmer, dass Elternteile, die deswegen Anzeige gegen den schlagenden Elternteil erstatten, „bindungsintolerant“ sind. Nicht selten verlieren sie deswegen sogar ihr Sorgerecht, obwohl sie doch sogar gesetzlich verpflichtet waren Anzeige zu erstatten und ihr Kind zu schützen.


Legasthenie & Dyskalkulie: kein Grund zur Diskriminierung!

Wir fordern: bundesweit einheitliche Nachteilsausgleiche – jetzt! Am 30.09.2022 jährt sich zum siebten Mal der Tag der Legasthenie und Dyskalkulie. Die Deutsche Kinderhilfe und der BVL haben diesen Tag gemeinsam ins Leben gerufen. Ziel: betroffenen Kindern eine Stimme zu geben und sie bestmöglich zu unterstützen, damit sie sich begabungsgerecht entwickeln können. Leider können Kinder mit Legasthenie und Dyskalkulie hierzulande vielerorts noch immer nicht diskriminierungsfrei in der Schule lernen – dabei sollte genau das selbstverständlich sein! Ihnen wird ein bundesweit einheitlicher Nachteilsausgleich verwehrt. Ein fataler Missstand mit Folgen für unsere Jüngsten: mangelnde Chancengleichheit, gefährdete Bildungserfolge, psychosomatische Folgeerkrankungen. Unfassbar, dass sich unsere Bildungsnation trotz bestehendem Fachkräftemangel diesen Missstand weiter erlaubt, gehen doch dadurch auch dem Arbeitsmarkt wertvolle Potentiale verloren.


Fachtagung für Umgangs- und Sorgerechtsrechtsfragen im Zusammenhang mit partnerschaftlicher Gewalt



Hörfunkbeitrag zur Fachtagung an der FH in Güstrow von Dana Zelck

Unsere Kollegin Dana Zelck war während der Veranstaltung mit dem Mikrofon unterwegs und hat die Referenten interviewt. Persönlichkeiten, wie die Ministerin für Justiz, Gleichstellung und Verbraucherschutz des Landes Mecklenburg-Vorpommern, die auf der Veranstaltung ein Grußwort verlesen hatte, Experten wie Professor Ludwig Salgo von der Universität Frankfurt a.M., Andreas Hornung vom Oberlandesgericht Hamm, Anja Stiller vom Kinderschutzzentrum Hannover sowie Rainer Becker, Ehrenvorsitzender der Deutschen Kinderhilfe – Die ständige Kindervertretung e.V. standen vor ihrem Mikrofon und nahmen zum Thema „Umgangs- und Sorgerechtsfragen in Zusammenhang mit partnerschaftlicher Gewalt“ Stellung.

Zum Thema der Fachtagung:

⁉️ Können und dürfen Beschuldigte nach partnerschaftlicher Gewalt oder sexueller Gewalt gegen die Kinder Umgang mit oder die Sorge für sie haben? Eine der wichtigen Fragen, mit denen sich aus ganz Deutschland angereiste Experten bei der Fachtagung beschäftigten. 2020 kam es zu 146.655 Fällen von partnerschaftlicher Gewalt, dabei wurden 139 Frauen und 30 Männer getötet. Mindestens jedes vierte Tötungsdelikt gegen ein Kind steht in Zusammenhang mit einer Trennung der Erziehungspersonen bzw. mit einem Streit ums Sorge- oder Umgangsrecht.

⁉️ Wie können Gefahren für die betroffenen Kinder mit größtmöglicher Wahrscheinlichkeit reduziert werden?

⁉️ Kann der Kontakt zum „gefährlichen“ Elternteil wichtiger für das Kindeswohl sein als die dem Kind drohenden Gefahren für Leib oder Leben? Diese und andere Sorgerechts- und Umgangsrechtsfragen in Zusammenhang mit partnerschaftlicher Gewalt standen im Mittelpunkt der Fachtagung in Güstrow.

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