Sitzung mit unserer Aktion Frühkindliches Hören und den Professor*innen der Rehabilitations- und Hörgeschädigtenpädagogik


22. September 2020


In den Bereichen der Bildung und Erziehung von Kindern und Jugendlichen mit Hörschädigung gibt es das zunehmende Problem des Fachkräftemangels. Die Aktion Frühkindliches Hören (AFH), angesiedelt bei der Deutschen Kinderhilfe, setzt sich daher für den Erhalt und die Verbesserung der Versorgung, Rehabilitation, Bildung und Erziehung von Kindern mit Hörschädigung ein.

Ihr Anliegen ist es die Frühförderung ausschließlich in die Hände von Hörgeschädigtenpädagogen zu legen und hierzu ggf. einen neuen Studiengang „Frühförderung für hörgeschädigte Kinder“ einzurichten. Denn es ist das Ziel, dass das Kind Zugang zur Welt erfährt. Hören – Verstehen – Sprechen oder Sehen – Verstehen – Gebärden beschreiben grundlegende Zugangswege, weil sich Sprache immer in Interaktion über Aufnahme, Verarbeitung und Produktion entwickelt.

Der fachspezifische Blick auf die Entwicklung des Hörens und der Sprache unter Berücksichtigung der Gesamtentwicklung des Kindes in seinem Lebensalltag erfordert den Einsatz von fachspezifisch qualifiziertem Personal. An das Personal der hörgeschädigtenpädagogischen Frühförderung werden somit hohe Anforderungen im Hinblick auf ihre Fachkompetenz gestellt.

Am 22. September werden wir erstmals mit den Hochschulinhaber*innen der Hörgeschädigtenpädagogik aus ganz Deutschland in einer Sitzung zusammenkommen, um gemeinsam mit ihnen zu erörtern, wie der dringend erforderliche Nachwuchs an den Frühförderstellen sichergestellt bzw. ausgebaut werden kann.

Wir freuen uns auf einen interessanten Austausch!

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