Mehr Draußen für ALLE!


21. Mai 2021

Heute ist Bundesgesundheitsminister Spahn in der Bundespressekonferenz auf eine erschreckende OECD-Studie eingegangen.

https://www.tagesspiegel.de/politik/oecd-zur-verdopplung-von-depressionen-bei-jugendlichen-die-entwicklung-ist-nicht-ueberraschend-aber-das-ausmass-schon/27209702.html

Zu lange sind unsere Kinder und Jugendlichen in der Krise vergessen oder übersehen worden. Dies scheint nun endlich vorbei zu sein. Wir werden auf jeden Fall weiter dafür kämpfen!

Kinder brauchen frische Luft. Und sie brauchen Bewegung. Das ist nicht neu, aber gerade in der jetzigen Situation mit absoluter Priorität zu verfolgen. Kinder müssen endlich mal wieder einen Baum anfassen, einen Vogel singen hören, ein Tier beobachten, einen Ball wegschießen können. Nicht nur für einen gesunden Körper sondern vor allem auch für Ihre Psyche.

Kitas sollten wieder mehr Ausflüge machen und mehr Draußen-Spielzeiten organisieren. Unterricht sollte, wann, wo und in welchen Fächern immer möglich, nach draußen verlegt werden, es sollten wieder externe Lehrveranstaltungen stattfinden. Ferienfreizeiten sind wieder zu organisieren, vorzuhalten und wo erforderlich zu fördern. Es sollte (wieder) mehr Sport stattfinden, möglichst draußen und mehr spielerisch als leistungsorientiert, denn es sollte zumindest für eine Weile keine Verlierer mehr geben.

Natürlich möglichst gemeinsam mit anderen Kindern und Jugendlichen.

Aber selbstverständlich nicht nur auf staatliche Einrichtungen und Vereine reduziert, auch die Eltern können und sollten mit ihren Kindern mehr rausgehen und mehr draußen unternehmen. Das alles natürlich flexibel unter Berücksichtigung der örtlichen Hygiene-Erfordernisse , aber so oft wie möglich, so viel wie möglich und so spielerisch wie möglich.

Nein, das alles nicht nur, weil Kinder auch Spaß brauchen, sondern weil es sie sonst körperlich und psychisch krank macht, und in den letzten Monaten viele krank gemacht hat – zu viele.

Alle Verantwortlichen in Politik, Verwaltung und nichtstaatlichen Organisationen sind gefordert endlich anzufangen, und zwar jetzt.

„Es war nachvollziehbar und gut, unsere Rentner zuerst zu impfen. Aber unsere Kinder von heute sollen morgen noch nachhaltig gesund sein. Jetzt sollten erst einmal sie dran sein, wann und wo immer es möglich ist. Wir brauchen jetzt keine monatelangen Diskussionen mehr, denn wir haben schon genug Zeit verloren. Machen vor Verwaltung“, so Rainer Becker, Ehrenvorsitzender der Deutschen Kinderhilfe – Die ständige Kindervertretung e. V.

 

Pressekontakt

Deutsche Kinderhilfe – Die ständige Kindervertretung e.V.

Rainer Becker

Telefon: 030 24 34 29 40

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