Berlin ist Vorreiter: Finanzierung der „Schwimmen für ALLE“ - Kurse aus dem Bildungs- und Teilhabepaket


16. Juni 2015

Die Deutsche Kinderhilfe hat heute gemeinsam mit dem Staatssekretär für Soziales der Senatsverwaltung für Gesundheit und Soziales, den Berliner Bäder-Betrieben, der Fischrestaurantkette NORDSEE und dem Kinder- und Jugendgesundheitsdienst Berlin Mitte auf die Möglichkeit der Finanzierung von Kinderschwimmkursen der Berliner Bäder-Betriebe aus dem Bildungs- und Teilhabepaket aufmerksam gemacht.

Ertrinken gehört zu den häufigsten tödlichen Unfallursachen im Kindesalter. Durch rechtzeitigen und gezielten Schwimmunterricht können viele dieser Unfälle verhindert werden. Hiltrud Seggewiß, Vorsitzende der Geschäftsführung von NORDSEE, betont: „Es liegt uns sehr am Herzen, dass alle Kinder die Faszination des Elements Wasser sicher erleben können.“

Leider verfügt nicht jede Familie über die finanziellen Mittel, um den Kindern und Jugendlichen die Teilnahme an Schwimmkursen zu ermöglichen. Hier setzt die Initiative „Schwimmen für ALLE“ an. Sie wurde im letzten Jahr von den Berliner Bäder-Betrieben, der Deutschen Kinderhilfe und der Fischrestaurantkette NORDSEE ins Leben gerufen und nun sogar erweitert. So erklärt Burghard Menke, Leiter des Kurssystems der Berliner Bäder-Betriebe: „Ich freue mich, dass dieses Projekt nach wie vor wächst.“

In diesem Jahr wird die Initiative zusätzlich vom Staatssekretär für Soziales in der Senatsverwaltung für Gesundheit und Soziales Berlin, Dirk Gerstle, unterstützt: „Mit der Aktion wird insbesondere bedürftigen Kindern die Teilnahme an den Ferienschwimmkursen der Berliner Bäder-Betriebe ermöglicht. Noch immer ist vielen betroffenen Eltern nicht bekannt, dass Kosten für Schwimmkurse im Rahmen des Bildungspakets von den Ämtern übernommen werden können. So werden Kursgebühren, Schwimmsachen und auch Fahrtkosten finanziert. Mit der Aktion möchten wir dafür sorgen, dass mehr Familien diese Leistungen in Anspruch nehmen, damit künftig mehr Kinder schwimmen lernen.“


Dem pflichtet auch Rainer Becker, Vorstandsvorsitzender der Deutschen Kinderhilfe bei und ergänzt: „Wir haben es gemeinsam mit viel Arbeit hinter den Kulissen erreicht, dass sich nun endlich alle Verantwortlichen dazu bekennen, dass Schwimmkurse für Kinder aus finanziell schlechter gestellten Familien aus dem Bildungs- und Teilhabepaket zu finanzieren sind. Und ich freue mich sehr, dass Berlin hier in vorbildlicher Zusammenarbeit eine Vorreiterrolle für ganz Deutschland übernommen hat.“

Auch die Kinder- und Jugendgesundheitsdienste Berlins engagieren sich von Beginn an aktiv und aus Überzeugung für das Konzept, „weil es Kindern aus sozial benachteiligten Familien oft erstmalig den Weg ins Schwimmbad, zu mehr Lebensfreude und Teilhabe am Gruppengeschehen ermöglicht“, erklärt Dr. Matthias Brockstedt, Ärztlicher Leiter des Kinder- und Jugendgesundheitsdienstes Berlin – Mitte.

 

Pressekontakt

 

Jutta Rubach

Jutta Rubach & Partner

Windscheidstraße 19

10627 Berlin

Mobil: (0172) 392 13 10

Tel.: (030) 826 62 05

E-Mail: nordsee@rubach-pr.de

 

 

Matthias Oloew

Ltr. Kommunikation

Berliner Bäder-Betriebe

 

 

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Rainer Becker

Deutsche Kinderhilfe e.V.

-Die Kindervertreter-

Schiffbauerdamm 40

10117 Berlin

(030) 24 34 29 40

presse@kindervertreter.de

 

 

Über die Deutsche Kinderhilfe:

Die Deutsche Kinderhilfe ist die staatlich unabhängige Lobbyorganisation für Kinder. Sie informiert die Öffentlichkeit über Missstände und leistet bundesweite Projektarbeit, um Veränderungen im Sinne von mehr Kinderschutz und Kinderrechten auf faktischer, gesetzlicher und politischer Ebene zu erzielen.

www.kindervertreter.de

 

Über Nordsee:

Die NORDSEE GmbH mit Sitz in Bremerhaven wurde 1896 als “Deutsche Dampffischerei-Gesellschaft NORDSEE“ gegründet. Heute verfügt das traditionsreiche Unternehmen über 396 Standorte und ist europaweit die Nummer eins in der Fisch-Systemgastronomie. Der Erfolg beruht auf den drei Verkaufskanälen Einzelhandel, Restaurant und Snacks. NORDSEE hat rund 6.000 Beschäftigte, davon 130 Auszubildende. In den eigenen Filialen in Deutschland und Österreich sind 5.200 Mitarbeiter angestellt, die Franchisepartner beschäftigen weitere 800 Mitarbeiter. Insgesamt hatte NORDSEE 2013 mehr als 19 Mio. Kunden im Gastro- und Einzelhandelsbereich und erzielte einen systemweiten Umsatz in Höhe von rund 350 Mio. Euro. Der Umsatz verteilt sich wie folgt: 49 Prozent Restaurant, 40 Prozent Snacks, 11 Prozent Einzelhandel. Im letzten Jahr wurde NORDSEE der Titel „Service-Champion 2013“ in Deutschlands größtem Service-Ranking verliehen. Der FOCUS zeichnete NORDSEE 2013 in seinem Deutschland TEST als beste Schnellrestaurantkette aus. Darüber hinaus ist NORDSEE geprüftes Mitglied im Deutschen Franchise-Verband.

NORDSEE verzichtet bewusst auf den Einsatz von Geschmacksverstärkern, künstlichen Aromen und genveränderten Bestandteilen, damit die Qualität 1:1 beim Kunden ankommt. Für die Snacks und Tellergerichte wird ausschließlich hochwertige Filetware verwendet.

www.nordsee.com

 

Über die Berliner Bäder-Betriebe:

Die Berliner Bäder-Betriebe sind Europas größter kommunaler Badbetreiber. Sie unterhalten 62 Hallen-, Sommer-, und Strandbäder in der ganzen Stadt. Dazu gehören das populäre und weit über die Stadtgrenze hinaus bekannte Strandbad Wannsee genauso wie historische Bäder wie das Stadtbad Neukölln, das legendäre Sommerbad Kreuzberg (Prinzenbad) und stark sportorientierte Bäder wie die Schwimm- und Sprunghalle im Europasportpark (SSE), die im Zuge der Bewerbung Berlins um die Olympischen Spiele 2000 errichtet worden war. Mit rund 760 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern stellen die Berliner Bäder-Betriebe eine flächendeckende Versorgung sicher, deren wichtigster Bestandteil der gesetzliche Auftrag ist, Schwimmbäder für Schulen und Vereine unentgeltlich zur Verfügung zu stellen. Diese Regelung ist einzigartig in Deutschland und stellt den Schulen und förderungswürdigen Sportorganisationen rund 50 Prozent der Wasserfläche in den Hallenbädern zur Verfügung.

www.berlinerbaeder.de

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