Auch ein Papst kann einmal danebenliegen: Es gibt keine Schläge in Würde


6. Februar 2015

„Ich mag diesen Papst, weil er so besonders menschlich ist“, so Rainer Becker, Vorstandvorsitzender der Deutschen Kinderhilfe  - Die Kindervertreter e. V. „Aber jeder Mensch kann auch einmal irren. Mit seiner Aussage, dass es in Ordnung sei, Kinder zu schlagen, wenn dies in Würde geschehe, liegt er, so oft er sonst  Recht haben mag, völlig daneben.“

Seit November 2000 ist in Deutschland mit der Neufassung des § 1631 Bürgerliches Gesetzbuch jegliche physische und auch psychische Gewalt gegen Kinder – auch zu Erziehungszwecken – verboten und stellt damit eine strafbare Körperverletzung gemäß § 223 Strafgesetzbuch dar. Dies gilt für Eltern genauso wie für katholische Geistliche.

 

„Dies ist auch gut so, denn es gibt kein würdevolles Schlagen eines anderen Menschen. Schläge demütigen den Geschlagenen, ganz gleich aus welcher Motivation heraus sie erfolgen und ganz gleich wohin sie gehen, weil der Geschlagene vom Schlagenden unterworfen wird. Mit seiner Aussage macht sich unser Papst mitschuldig, wenn auch nur einem einzigen Kind unter Verweis auf seine Aussage Schmerzen zugefügt werden. Daher appelliere ich an unseren Heiligen Vater, seine Aussage schnellstmöglich zu korrigieren“, so Rainer Becker weiter.

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