Rassismus in Schulbüchern ist Kindeswohlgefährdung


24. Januar 2019

Die Ständige Kindervertretung zeigt sich entsetzt über die Nutzung rassistischen Lehrmaterials an einer sächsischen Schule und ruft zu einem klaren Bekenntnis gegen Rassismus und für die Kinder- und Menschenrechte auf.

Gestern ist bekannt geworden, dass an einer sächsischen Oberschule ein Biologiebuch genutzt werde, welches die Rassenlehre vermittle. Die Schülerinnen und Schüler hatten danach die Aufgabe, Schaubilder anhand äußerer Merkmale wie dicken Nasen und gelber Haut, Rassekreisen zuzuordnen.

„Solche Rasselehren haben nichts mit Wissenschaft zu tun. Sie sind diskriminierend und menschenfeindlich. Sie gehören weder in Schulbücher, noch in die Köpfe der Menschen“, sagt Rainer Becker, Vorstandsvorsitzender der Ständigen Kindervertretung. „Wir fordern alle Schülerinnen und Schüler, Eltern und Lehrkräfte sowie die politischen Verantwortungsträger auf, Schulbücher kritisch zu hinterfragen, sich gegen Rassismus und jede Form von Diskriminierung zu positionieren und sich für die Kinder- und Menschenrechte einzusetzen.“

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