Digitale Gewalt
Gewalt im digitalen Raum
Gewalt im digitalen Raum umfasst schädigende Handlungen über digitale Medien. Kinder und Jugendliche sind hier spezifischen Risiken ausgesetzt.
Beispiele:
- Cyberbullying
- Online-Belästigung und Bedrohung
- Verbreitung von Bild- oder Videomaterial
- Digitale Ausgrenzung
- Sexualisierte Gewalt im Internet
Auch online gilt: Kinder brauchen Schutz und Unterstützung.
NEU: Unser Online-Ratgeber Cybergrooming
Cybergrooming ist eine Form sexualisierter Gewalt im Internet. Erwachsene nehmen dabei gezielt Kontakt zu Kindern und Jugendlichen auf, gewinnen ihr Vertrauen und versuchen, sie zu sexuellen Handlungen, intimen Aufnahmen oder persönlichen Treffen zu bewegen.
Unser Online-Ratgeber unterstützt Eltern und pädagogische Fachkräfte dabei, typische Täterstrategien und Warnsignale zu erkennen. Er zeigt außerdem, wie sie mit Kindern über verdächtige Kontakte sprechen und im Verdachtsfall richtig handeln können.
> Ein Ratgeber für Kinder erscheint demnächst. Wir erstellen Ratgeber für Kinder, Eltern und pädagogische Fachkräfte.
Zum Online-Ratgeber Cybergrooming
Sie haben Fragen oder machen sich Sorgen?
Wenn Sie den Verdacht haben, dass ein Kind von Gewalt betroffen ist, zögern Sie nicht, Unterstützung in Anspruch zu nehmen. Sie müssen die Situation nicht allein klären.
Beratungs- und Hilfsangebote
- Hilfetelefon „Gewalt gegen Kinder“ (anonym & kostenfrei)
0800 1414007
www.hilfetelefon-kinderschutz.de - Nummer gegen Kummer (für Kinder, Jugendliche und Eltern)
116 111 (Kinder & Jugendliche)
0800 1110550 (Elterntelefon)
www.nummergegenkummer.de - Örtliches Jugendamt
Beratung und Unterstützung vor Ort (Kontaktdaten Ihrer Kommune) - Polizei – in akuten Notfällen
110
Was Sie tun können
- Nehmen Sie Ihre Beobachtungen ernst
- Suchen Sie fachliche Beratung
- Handeln Sie bei akuter Gefahr sofort
Unterstützung in Anspruch zu nehmen ist ein wichtiger Schritt zum Schutz von Kindern.
