Wenig, weniger, Kindergeld


25. März 2015

Das Bundeskabinett hat heute die Erhöhung des Kindergeldes um vier Euro beschlossen. Für die Deutsche Kinderhilfe e.V. ist das zu wenig.

 

Bereits mit der Einbringung des Gesetzesentwurfes zur Anhebung des Grundfreibetrages, des Kinderfreibetrages, des Kindergeldes und des Kinderzuschlags in den Finanzausschuss des Bundestages unter Umgehung von Familienministerin Schwesig hat Wolfgang Schäuble schlechten Stil bewiesen. Dass dem Referentenentwurf nun auch das Bundeskabinett folgt, zeigt einmal mehr, wie viel – oder besser wie wenig –Kinder und Familien dieser Bundesregierung wert sind.

 

„Der jüngste Existenzminimumbericht zeigt deutlich auf, dass eine Anhebung des Grund- und Kinderfreibetrags verfassungsrechtlich geboten ist.“, so Rainer Becker, Vorstandsvorsitzender der Deutschen Kinderhilfe e.V. „Logische Konsequenz ist, dass auch die Familien entlastet werden müssen, die nicht vom steuerlichen Freibetrag profitieren. Dafür bedarf es einer Anhebung des Kindergeldes um einen Betrag, der für die Familien auch tatsächlich spürbar ist. Vier Euro im Monat reichen nicht mal für ein Schulheft und einen Bleistift. Von Entlastung kann keine Rede sein.“

 

Die Deutsche Kinderhilfe ist die staatlich unabhängige Lobbyorganisation für Kinder. Sie informiert die Öffentlichkeit über Missstände und leistet bundesweite Projektarbeit, um Veränderungen im Sinne von mehr Kinderschutz und Kinderrechten auf faktischer, gesetzlicher und politischer Ebene zu erzielen.

 

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