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Mit Kindern über Cybergrooming sprechen

Mit Kindern über Cybergrooming sprechen

Kinder sprechen häufig nicht von selbst über problematische Online-Kontakte. Scham, Angst vor Ärger oder die Sorge vor einem Handyverbot können dazu führen, dass sie Erlebnisse verheimlichen.

Deshalb sollten Erwachsene nicht nur fragen:

„Hat dich ein Fremder angeschrieben?“

Hilfreicher sind offene Fragen:

  • „Hat dich jemand online unter Druck gesetzt?“
  • „Wollte jemand ein Geheimnis von dir?“
  • „Hat jemand nach Bildern oder persönlichen Informationen gefragt?“
  • „Hat jemand versucht, dich von anderen Erwachsenen fernzuhalten?“
  • „Hat jemand verlangt, dass du auf eine andere App wechselst?“

Wichtig ist die Reaktion des Erwachsenen. Kinder sollten erleben:

  • Ich werde ernst genommen.
  • Ich bekomme keinen Ärger, wenn ich Hilfe hole.
  • Ich darf über unangenehme Dinge sprechen.
  • Ich muss keine Geheimnisse für Erwachsene bewahren.
  • Ich darf einen unangenehmen Kontakt beenden.
  • Ich bin nicht schuld.

Eine vertrauensvolle Beziehung und offene Gespräche sind ein wichtiger Schutz.

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