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Plattformwechsel und private Kommunikation: Hinweise für Eltern!

Ein Plattformwechsel kann ein wichtiger Bestandteil des Vorgehens sein. Ein Kontakt beginnt beispielsweise in einem Spielchat, auf TikTok oder Instagram und wird anschließend auf WhatsApp, Snapchat, Telegram, Discord oder andere private Messenger verlagert.

Warum kann das problematisch sein?

  • Kommunikation wird privater
  • andere Personen haben weniger Einblick
  • Nachrichten können flüchtiger oder schwerer nachvollziehbar sein
  • der Kontakt kann intensiver und persönlicher werden
  • Täterinnen und Täter können versuchen, ihre Spuren besser zu verbergen

Aus der Ermittlungs- und Fachpraxis ist der Plattformwechsel deshalb besonders relevant. Für Eltern bedeutet das nicht, dass jeder Wechsel auf eine andere App verdächtig ist. Entscheidend ist der Zusammenhang: Mit wem kommuniziert das Kind, warum soll die Kommunikation verlagert werden und wie verändert sich der Ton des Kontakts?

Auch Profile selbst können täuschen. Täterinnen und Täter können Profile verwenden, die jugendlich oder bewusst harmlos wirken. Dabei können künstlich erzeugte oder manipulierte Bilder, Videos oder Stimmen eingesetzt werden. Hierbei nutzen Täterinnen und Täger auch neue Möglichkeiten in Form von KI, Deepfakes und Voice Cloning

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