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Sextortion – wenn mit Bildern erpresst wird
Sextortion – wenn mit Bildern erpresst wird
Wenn ein Kind bereits intime Bilder oder Videos verschickt hat, kann sich die Situation schnell zuspitzen. Täterinnen und Täter können die vorhandenen Bilder anschließend als Druckmittel einsetzen.
Sextortion bedeutet Erpressung mit intimen Bildern oder Videos.
Betroffene Kinder und Jugendliche reagieren häufig mit:
- Scham
- Angst
- Schuldgefühlen
- Angst vor Ärger mit den Eltern
- Angst vor einem Handyverbot
- Angst, dass Bilder veröffentlicht werden
Gerade deshalb ist es wichtig, ruhig zu bleiben und das Kind nicht zusätzlich unter Druck zu setzen.
Was jetzt wichtig ist:
- keine Vorwürfe
- keine Schuldzuweisungen
- das Kind ernst nehmen
- den Kontakt nicht weiterführen lassen
- digitale Spuren sichern
- Nichts vorschnell löschen
- bei Erpressung die Polizei einschalten, nicht zahlen und nicht auf weitere Forderungen eingehen. Erfahrungen aus der Praxis zeigen: Eine Zahlung beendet die Erpressung in aller Regel nicht und kann zu weiteren, höheren Forderungen führen.
- Unterstützung für das Kind organisieren
Die wichtigste Botschaft bleibt auch hier: Das Kind trägt keine Schuld.
