Häusliche Gewalt


Gewalt im familiären Umfeld

Häusliche Gewalt umfasst körperliche, psychische und emotionale Gewalt sowie Vernachlässigung im familiären Kontext. Kinder sind häufig direkt oder indirekt betroffen.

Beispiele:                                                                                      

  • Körperliche Übergriffe
  • Verbale Gewalt und Drohungen
  • Emotionale Abwertung
  • Vernachlässigung von Grundbedürfnissen
  • Miterleben elterlicher Gewalt

Wenn Zuhause kein sicherer Ort ist

Zuhause sollte ein Ort sein, an dem Kinder sich sicher fühlen. Doch manche erleben dort Angst, Gewalt oder Vernachlässigung – oft ohne, dass es jemand merkt.

Beispiele:

  • Schläge oder grobes Anfassen
  • Anschreien, Drohen, Einschüchtern
  • Abwertung („Du bist nichts wert“)
  • Alleinlassen oder mangelnde Versorgung
  • Gewalt zwischen Eltern miterleben

Kein Kind sollte so aufwachsen müssen. Hilfe ist möglich.


Sie haben Fragen oder machen sich Sorgen?

Wenn Sie den Verdacht haben, dass ein Kind von Gewalt betroffen ist, zögern Sie nicht, Unterstützung in Anspruch zu nehmen. Sie müssen die Situation nicht allein klären.

Beratungs- und Hilfsangebote

  • Hilfetelefon „Gewalt gegen Kinder“ (anonym & kostenfrei)
    0800 1414007
    www.hilfetelefon-kinderschutz.de
  • Nummer gegen Kummer (für Kinder, Jugendliche und Eltern)
    116 111 (Kinder & Jugendliche)
    0800 1110550 (Elterntelefon)
    www.nummergegenkummer.de
  • Örtliches Jugendamt
    Beratung und Unterstützung vor Ort (Kontaktdaten Ihrer Kommune)
  • Polizei – in akuten Notfällen
    110

Was Sie tun können

  • Nehmen Sie Ihre Beobachtungen ernst
  • Suchen Sie fachliche Beratung
  • Handeln Sie bei akuter Gefahr sofort

Unterstützung in Anspruch zu nehmen ist ein wichtiger Schritt zum Schutz von Kindern.

 

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